Redaktion

 

PD Dr. Martin Nies ist der Gründer des VZKF.

Prof. Dr. Martin Nies

Europa-Universität Flensburg
Institut für Sprache, Literatur und Medien /
Seminar für Germanistik
Auf dem Campus 1
D-24943 Flensburg

martin.nies@uni-flensburg.de

 

Buchpublikationen u.a. über Der Norden und das Fremde, Venedig als Zeichen und Deutsche Selbstbilder in den Medien; Herausgeber der Reihe „Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik“ im Verlag Schüren und des Open Access Journals „Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online“ im VZKF. Forschungs- und Lehrgebiete sind deutsche und skandinavische Literaturen, audiovisuelle Medien und Fotografie mit den Schwerpunkten Intermedialität, Inter- und Transkulturalität, mediale Weltkonstrukte, Anthropologien, Gesellschaftsentwürfe, narrative Strategien der Normen- und Wertevermittlung und Konzeptionen des ästhetischen Raumes im kulturellen Wandel.

Aus interdisziplinären Interessen und Zugängen zwischen Literatur- und Medienwissen-schaften, deutschen und skandinavischen Kulturraumstudien in internationalen Kontexten, Lehrveranstaltungen zur europäischen und amerikanischen Filmgeschichte, Studien über Bilder des Nordens und Venedigs und nicht zuletzt aus meiner institutionellen Verortung in Schleswig-Holstein und Bayern entstand die Idee, mit dem VZKF ein Netzwerk für den kulturraumüberschreitenden wissenschaftlichen Austausch zu gründen, das Forscherinnen und Forschern zwischen unterschiedlichen Hochschulen, fachlichen Orientierungen, Forschungsgebieten und Zugehörigkeiten einen virtuellen Raum geben kann.

 

CV

  • seit SS 2017 beschäftigt am Institut für Sprache, Literatur und Medien der Europa-Universität Flensburg
  • Forschungsprojekt KDE: „Katastrophen-Diegese und Katastrophen-Exegese: Fallstudien zum Verhältnis von Erklärung und Erzählung in den Natur- und Kulturwissenschaften“ (Universität Flensburg / NordseeMuseum Husum / Virtuelles Zentrum für kultursemiotische Forschung – ab SS 2016)
  • Lehrbeauftragter am Institut für Sprache, Literatur und Medien der Europa-Universität Flensburg und am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Universität Passau (ab WS 2015/16)
  • Wiss. Vorstand (zus. mit Prof. Dr. Volker Kirchberg / Leuphana Lüneburg) in der Sektion Raum / Kultur der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (11/2015)
  • Gründung und Redaktion des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung (2014) sowie des Open Access Journals „Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online“
  • Reihenherausgeber der „Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik“ im Verlag Schüren, Marburg
  • Gründungsmitglied des Arbeitskreises Mediensemiotik
  • Wissenschaftspreis der Universität Passau für die Habilitationsschrift „Venedig als Zeichen“ (Karl-Heinz-Pollok-Gedächtnispreis 2010)
  • Akademischer Oberrat auf Zeit am Lehrstuhl NDL der Universität Passau (2009-2015)
  • Habilitation und Venia legendi in den Fächern Neuere dt. Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft (2009)
  • Leitung des wissenschaftlichen Programms im Rahmen des 2. Internationalen Filmfestes Passau (2008)
  • Wiss. Assistent am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Universität Passau (2003-2009)
  • Promotion im Fach Skandinavistik (2003)
  • Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Universität Passau (2002-2003)
  • Promotionsstipendiat des DFG-Graduiertenkollegs Imaginatio borealis: Perzeption, Rezeption und Konstruktion des Nordens an der Universität Kiel, Lehraufträge am Nordischen Institut und am Institut für Neuere dt. Literatur und Medien (1999-2002)
  • Magister Artium (1999)
  • Studium der Nordischen Philologie, Älteren dt. Literaturwissenschaft, Neueren dt. Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie der Skandinavistik, Germanistik und der Stadtarchäologie (Gaststudium) an der Universität Bergen / Norwegen.

 

Aktuell

 

Buchpublikationen:

  • (Im Erscheinen): (Hg.). Deutsche Selbstbilder in den Medien (Bd. 2): Gesellschaftsentwürfe in Literatur und Film der Gegenwart. Marburg: Schüren (Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik; 6).
  • (2014): Venedig als Zeichen: Literarische und mediale Bilder der „unwahrschein-lichsten der Städte“ 1787-2013. Marburg: Schüren (Leseprobe zum Download); Rezension in MEDIENwissenschaft 2/2015, 212-213 (Link)
  • (2012): (Hg.) Deutsche Selbstbilder in den Medien (Bd. 1): Film – 1945 bis zur Gegenwart. Marburg: Schüren (Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik; 4).
  • (2008): Der Norden und das Fremde: Kulturkrisen und ihre Lösung in den skandinavischen Literaturen der Frühen Moderne. Hamsun – Heidenstam – Ibsen – Jensen – Jæger – Wied. Kiel: Ludwig (LIMES – Literatur- und Medienwissenschaftliche Studien – KIEL; 5).

 

Grundlagenbeiträge zur Kultursemiotik:

  • (2013): „Explizite und implizite Textbedeutung verstehen“. In: Anita Schilcher / Markus Pissarek (Hgg.): Auf dem Weg zur literarischen Kompetenz: Ein Modell literarischen Lernens auf semiotischer Grundlage. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, S. 63-85.
  • (2013): „Fotografie – Referentialität, Bedeutung und kultureller Speicher“. In: Hans Krah und Michael Titzmann (Hgg.): Medien und Kommunikation: Eine interdisziplinäre Einführung. Passau: Stutz (3. und erweiterte Auflage), S. 291-323.
  • (2013): „Intermedialität und Film“ (2. Aufl.). In: Hans Krah und Michael Titzmann (Hgg.): Medien und Kommunikation: Eine interdisziplinäre Einführung. Passau: Stutz (3. und erweiterte Auflage), S. 359-379.
  • (2012): „Deutsche Selbstbilder in den Medien: Kultursemiotische Perspektiven“. In: Martin Nies (Hg.): Deutsche Selbstbilder in den Medien: Film – 1945 bis zur Gegenwart. Marburg: Schüren (Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik; 4), S. 11-24.
  • (2011): „Kultursemiotik“. In: Christoph Barmeyer / Petia Genkowa / Jörg Scheffer (Hgg.): Interkulturelle Kommunikation und Kulturwissenschaft: Grundbegriffe, Wissenschaftsdisziplinen, Kulturräume. Passau: Stutz (Zweite, erw. Auflage), S. 207-225.

 

Beiträge zur Kultursemiotik in Zeitschriften und Sammelbänden (in Auswahl):

  • (2016): „Zwischen Differenz- und Transkulturalität: Zur selbstreflexiven Inszenierung kontroverser Modelle der Kulturbeschreibung in den postmigrantischen Komödien Türkisch für Anfänger (2012) und Fack ju Göhte (2013)“. In: Klaus Schenk u.a. (Hgg.). Zwischen Kulturen und Medien: Zur medialen Inszenierung von Transkulturalität.
  • (Im Erscheinen): „‚Jene blendende Komposition phantastischen Bauwerks’: Venedig als räumliche Manifestation des Phantastischen in ästhetischer Kommunikation”. In: Klaus Schenk / Ingold Zeisberger (Hgg.). Fremde Räume: Interkulturalität und Semiotik des Phantastischen. Würzburg: Königshausen & Neumann
  • (2015): „‚Was die Welt im Innersten zusammenhält’: Fragmentierte Ordnungen, vernetzte Welten / Zufall und Kausalität in Short Cuts-Narrationen der Gegenwart“. In: Christoph Pflaumbaum / Christian Schmitt u.a. (Hgg.). Fallgeschichten des Zufalls. Zur Epistemologie des Unvorhersehbaren in Literatur & Theorie. Heidelberg: Winter (Euphorion-Sonderband), S. 337-353.
  • (2014): „‚A Place to belong’ – Heimatsuchen und narrative Konzeptionen von ‚Heimat’ im Globalisierungskontext“. In: Jenny Bauer / Claudia Gremler / Niels Penke (Hgg.). Heimat – Räume: Komparatistische Perspektiven auf Herkunftsnarrative. Essen: Bachmann (Studia Comparatistica; 3), S. 165-180.
  • (2014): „‚Rufmord an einer Bayerwald-Ikone’: Biografische Metafiktion, Heimat-Dichtung und Emanzipation im Emerenz-Meier-Film Wildfeuer (1991)“. In: Jan-Oliver Decker / Hans Krah (Hgg.). Skandal und Tabubruch – Heile Welt und Heimat: Bilder von Bayern in Literatur, Film und anderen Künsten. Passau: Stutz, S. 315-335.
  • (2012): „‚Die unwahrscheinlichste der Städte’: Raum als Zeichen in Thomas Manns Tod in Venedig“. In: Holger Pils / Kerstin Klein (Hgg.): „Wollust des Untergangs“: 100 Jahre Thomas Manns Der Tod in Venedig. [Katalog zur Ausstellung im Buddenbrookhaus zu Lübeck 03.02.-28.05.2012]. Göttingen, Wallstein, S. 10-21.
  • (2008): „Zur NS-ideologischen Funktionalisierung von ‚Literaturverfilmungen’: Der Schimmelreiter, Curt Oertel/Hans Deppe (D 1934); Mit einer Analyse zentraler Aspekte der Novelle von Theodor Storm“. In: Eugenio Spedicato/Sven Hanuschek: Literaturverfilmung: Perspektiven und Analysen. Würzburg: Königshausen & Neumann, S. 39-70.
  • (2008): „Fotografie und Fotograf als filmische Zeichen“. In: Jan-Oliver Decker/Hans Krah (Hgg.): Zeichen(Systeme) im Film. Tübingen: Stauffenburg (= Zeitschrift für Semiotik 30; Heft 3-4), S. 391-425.
  • (2007): „Soziokulturelle und denkgeschichtliche Kontexte und literarische Konstituierung des Literatursystems ‚Realismus’“. In: Marianne Wünsch: Realismus (1850-1890): Zugänge zu einer literarischen Epoche. Mit Beiträgen von Jan-Oliver Decker, Peter Klimczak, Hans Krah und Martin Nies. Kiel: Ludwig (LIMES – Literatur- und Medienwissenschaftliche Studien – Kiel; 7), S. 41-59.
  • (2007): „Aus einem knorrigen Stück eine Heilige schnitzen: Bergweltliche Geschlechterkonzeptionen in Wilhelmine von Hillerns Roman Geier-Wally und seinen Verfilmungen vom Nationalsozialismus bis zur Gegenwart“. In: Hans Krah (Hg.): Bayern und Film: Passau: Stutz, S. 171-206.
  • (2007): „Short Cuts – Great Stories: Sinnvermittlung in filmischem Erzählen in der Literatur und literarischem Erzählen im Film“. In: Jan-Oliver Decker (Hg.): Erzählstile in Literatur und Film. KODIKAS/CODE. Ars Semeiotica, Vol. 30, 1-2, S. 109-135.
  • (2006): „Death in the Making: Reflexionen über Journalismus und Fotografie im Kriegsberichterstatterfilm der 1980er und -90er Jahre“. In: Stephan Jäger/Christer Petersen (Hgg.): Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien, Bd. II: Ideologisierung und Entideologisierung. Kiel: Ludwig, S. 59-91.
  • (2006): „Stimme und Identität: Das Verschwinden der Geschichte in Knut Hamsuns Pan, Johannes V. Jensens Skovene, Joseph Conrads Heart of Darkness und Robert Müllers Tropen“. In: A. Blödorn, D. Langer, M. Scheffel (Hgg.). Stimmen im Text: Narratologische Positionsbestimmungen. Berlin, New York: de Gruyter, S. 267-296.
  • (2006): „Die innere Sicherheit: Gattungsselbstreflexion und Gesellschaftskritik in der Komödie Die Soldaten von J.M.R. Lenz“. In: Hans Krah (Hg.): Selbstreferenz und literarische Gattung. Tübingen: Stauffenburg (=Zeitschrift für Semiotik; Bd. 27), S. 23-44.
  • (2005): „Strawberry Fields – Cranberry Sauce: Das Spiel mit Zeichen aus der Popkunstwelt der Beatles in Hendrik Handloegtens Film Paul is dead“. In: Thomas Barth, Christian Betzer u.a. (Hgg.). Mediale Spielräume. Marburg: Schüren, S. 67-76.

 

Kultursemiotische Themen in der Lehre (in Auswahl)

  • Das ‚anthropologische Wissen‘ der Literatur: Identität und Fremdheit (Geisteswissenschaftliches Kolleg der Studienstiftung des deutschen Volkes, März 2017; zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Bergische Univ. Wuppertal)
  • ‚Stadt‘ und Medialität (Seminar WS 15/16)
  • Das ‚anthropologische Wissen’ der Literatur: Verbrechen (Geisteswissenschaftliches Kolleg der Studienstiftung des deutschen Volkes, Heidelberg, 27.09.-02.10.2015; zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Bergische Univ. Wuppertal)
  • Modelle der Kulturbeschreibung im historischen Wandel: Fremdheitsnarrative von den Forschungs- und Entdeckungsreisen der Frühen Neuzeit bis zur Globalisierung (Vorlesung SS 2015)
  • Post-Millennium: Diskurse – Formationen – Tendenzen in Kinonarrationen nach 2000 (Seminar WS 2014/15)
  • Kultursemiotik (Ringvorlesung WS 2014/15)
  • Historische Narratologie: Formen des Erzählens im kulturellen Wandel (Vorlesung SS 2014)
  • Text / Wissen: Kulturelles Wissen (Ringvorlesung SS 2014)
  • Kriminalgeschichten des 19. Jahrhunderts (Hauptseminar SS 2014)
  • Visuelles Wissen: Kultursemiotische Bildanalyse – Dokumentarische Fotografien als ‚kultureller Speicher‘ (Ringvorlesung 2012)
  • Kultursemiotik – Das ‚Meer’ als Zeichen (Hauptseminar SS 2013)
  • Textinterpretation: ‚Tod’ in der Kinder- und Jugendliteratur (Proseminar für Lehramtsstudierende SS 2012)
  • ‚Realismus’ als Konstrukt in Literatur und Medien (Vorlesung WS 2011/12)
  • Genderkonzeptionen in TV-Produktionen der Gegenwart (Seminar WS 2011/12)
  • Gegenwartsliteratur: Der ‚Norden’ als Utopie (Hauptseminar SS 2011)
  • Kultursemiotik: Diskurse, Literatur- und Medienkulturen der 1980er Jahre (Hauptseminar WS 2010/11)
  • Zeitenwenden: Inszenierungen historischen Wandels im Film (Proseminar WS 2010/11)
  • Historische Imagologie des ästhetischen Raumes (Vorlesung SS 2010)
  • ‚Ferien’ als mediales und literarisches Ereignis (Hauptseminar SS 2008)

 

Mitgliedschaften in wiss. Gesellschaften